Sonntag, 7. April 2013

Final Cut von Veit Etzold


448 Seiten

 Verlag: Bastei Lübbe

 ISBN: 978-3404166879

8,99€










Klappentext:
Du hast 438 Freunde auf Facebook.
Und einen Feind.

Die Freunde sind virtuell, der Feind ist real.

Er wird Dich suchen.
Er wird Dich finden.
Er wird Dich töten.

Du hast 438 Freunde auf Facebook.
Und keiner wird etwas merken.

 


Inhalt:

Ein Killer, der wie ein Computervirus agiert: unsichtbar und allgegenwärtig. Er nennt sich der Namenlose, und seine Taten versetzen ganz Berlin in Angst und Schrecken. Hauptkommissarin Clara Vidalis und ihr Team sind in der Abteilung für Pathopsychologie ohnehin schon für die schweren Fälle zuständig, aber die Vorgehensweise dieses Verbrechers raubt selbst ihnen den Atem. Perfide und genial, lenkt er die Ermittler stets auf die falsche Fährte. Und erst allmählich begreift die Kommissarin, dass der Namenlose sein grausames Spiel nicht mit der Polizei spielen will, sondern nur mit einem Menschen: mit ihr, Clara Vidalis. Während die Ermittler noch verzweifelt versuchen, die Identität des Killers aufzudecken, startet der Medienmogul Albert Torino eine neue Casting-Show. Und es gibt jemanden, der diese Show für seine eigenen, brutalen Zwecke nutzen wird: der Namenlose.



Meine Meinung:
Die Hauptgeschichte ist spannend geschrieben, mit jeder Menge blutiger, perverser und grausamer Details angereichert, was meiner Meinung zu einem Thriller auch gehört: "Kübelweise" Blut, Eingeweide, Leichen, ekeliges Getier und Gewalt. Ich war jedenfalls positiv überrascht, dass die Schilderungen weit über das hinaus gehen, was deutsche Piblikumsverlage sonst zulassen. Ich denke, der Autor wäre auch im Horror-Genre gut aufgehoben.
Die Hauptcharaktere sind gut erdacht. Die Ermittler positiv und sympatisch gezeichnet. Man findet als Leserin allerdings kaum eine Identifikationsfigur. Vermutlich weil außer Clara Vidalis keine interessante Frauenfigur vorkommt. Clara selbst ist eine sympatische Protagonistin, eine starke Persönlichkeit mit viel Herz und Hirn, die allerdings ihre Vergangenheit nicht vergessen kann und dadurch verletzbar ist, was ihr in der Geschichte zum Verhängnis wird. Die Verbindung des Mörders zu Clara ist durchaus logisch nachzuvollziehen. Die Dialoge sind niemals steif oder hölzern, sondern abwechslungsreich und gottlob frei von dem, in vielen Krimis, üblichen Humor. Der würde hier auch gar nicht hineinpassen. Die Kapitel sind von angenehmer Kürze, die Perspektivewechsel in Maßen eingesetzt.
Veit Etzold schreibt packend, emotionsgeladen und direkt.



FAZIT:
"Final Cut" unterhält seine Leser mit einem spannungsgeladenen Plot samt überraschenden Wendungen mit reichlich Leichen & Blut, einer sympathischen Protagonistin und der packenden Schreibweise von Veit Etzold. Bis auf ein paar Kleinigkeiten hat mich dieser rasante Thriller wunderbar unterhalten.


Kommentare:

  1. Klingt sehr gut! Das brauch ich für meinen nächsten Urlaub. :)

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  2. Hallo! :)

    Dein Blog ist sehr süß und wirklich schön! Mach weiter so!

    GlG Milena

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  3. Hallo,

    oha, das klingt ja wirklich spannend und ist ganz nach meinem Geschmack :) Das Buch kommt mal mit auf meine eh schon viel zu lange Liste.

    Und da mir dein Blog wirklich sehr gut gefällt, hast du jetzt eine Leserin mehr^^

    Liebe Grüße
    Anna

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  4. Ohh danke ich lieben ich bin euch allen so dankebar und ich freue mich sehr das mein Blog euch gefällt =) und ja das Buch hate mir wie gesagt auch sehr gefallen und ich hoffe euch auch =)

    Liebe Grüße Dinah

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  5. Klingt echt nach einem guten Buch!

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  6. jetzt hast du mich echt neugierig gemacht :-)!
    Der klapptex hört sich auch gut an!

    LG Olia

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